Regeln für Drohnenpiloten

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Bei einer Drohne handelt es sich um ein unbemanntes Flugobjekt, welches den Luftraum betritt. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Störungen durch einzelne Flugdrohnen. Man sollte bedenken, dass die Flughöhen meist mehrere 100 Meter betragen. Bei einem Absturz können Menschen verletzt werden oder es entstehen Schäden. Aus diesem Grund empfehlen wir, eine Versicherung abzuschließen, ganz egal ob es sich um eine kleine günstige Drohne handelt oder ein größeres Modell.

Gesetzliche Vorschriften

 

Im Gesetz gibt es klare Vorschriften. Dabei wird in Gewichtsklassen der Drohnen unterschieden.

 

  • Bis zu 250 Gramm: Bei dieser Gewichtsklasse gibt es nur wenige Vorschriften. Sie dürfen von jedem eingesetzt werden. Selbst beim gewerblichen Einsatz müssen keine bestimmten Genehmigungen eingeholt werden.

 

  • Ab 250 Gramm: Ab dieser Gewichtsklasse muss die Drohne mit einer Wetter- und feuerfesten Plakette ausgestattet sein. Auf dieser befindet sich der Name und die Anschrift des Halters.

 

  • Ab 2 kg: Um eine Drohne in dieser Gewichtsklasse steuern zu dürfen, benötigt der Halter einen Kenntnisnachweis. Dieser ist 5 Jahre gültig und das Mindestalter liegt bei 14 Jahren.

 

  • Ab 5 kg: Bei Drohnen in dieser Gewichtsklasse benötigt der Halter eine Erlaubnis der Luftraumbehörden. Ein Kenntnisnachweis ist nicht ausreichend.

 

Hier hat die Drohne nix zu suchen

 

Der Drohnenflug war in der Vergangenheit oft umstritten. Es führte zu Störungen an Einsatzorten der Polizei oder an Flughäfen. Aus diesem Grund gibt es strenge Vorschriften. Flugverbote gibt es in folgenden Bereichen:

 

  • In der Nähe von Flughäfen

 

  • Bei Polizei- oder Feuerwehreinsätzen

 

  • Naturschutzgebiete

 

  • Private Wohnungsgrundstücke, insbesondere, wenn die Drohne eine Kamera besitzt und einen gewissen Geräuschpegel verursacht.

 

Sichtweite der Drohne

 

In der Regel heißt es: Die Flugdrohne muss stets von dem Halter beobachtet werden können. Verliert man den Sichtkontakt, dann können Konsequenzen folgen. Jedoch haben sich die Drohnen mit der Zeit verändert und immer mehr Modelle besitzen eine FPVFPV Funktion. Somit besteht ein indirekter Sichtkontakt.

Eine Drohne versichern? JA!

Bei einer Drohne handelt es sich um ein unbemanntes Flugobjekt im öffentlichen Luftraum. Die Schuld liegt immer beim Halter! Beispiel: Wird die Drohne durch eine Windböe erwischt und verursacht somit einen Sachschaden, dann ist der Halter schuldig. Selbst wenn der Halter nichts für einen Schaden oder Unfall kann, so ist er immer schuldig. Aus diesem Grund sollte die Drohne versichert werden.

Alle Angaben sind ohne Gewähr, gesetzliche Änderungen können jederzeit eintreten.

Bildquelle: Jörg Brinckheger  / pixelio.de

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