Regeln für Drohnenpiloten

674756_web_R_B_by_Jörg Brinckheger_pixelio.deEin Drohnenflug ist nicht ganz ohne. Mit einer Drohne wird eine gewisse Verantwortung übernommen. Hält man sich an folgendes Regelwerk, dann sollte dem Spaß nichts im Weg stehen.

Wird eine Lizenz für Drohnen benötigt?

Für die üblichen Drohnen -welche privat genutzt werden- wird keine Lizenz benötigt. Hat die Drohne ein Gesamtgewicht über 5 kg, so muss der Pilot eine Einzelerlaubnis besitzen. Ebenfalls wird eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde benötigt, wenn die Drohne zu gewerblichen Zwecken genutzt wird.

Muss die Drohne versichert werden?

In der Regel ja, es sei denn, eine Privathaftpflicht ist vorhanden und diese deckt Schäden durch die Drohne ab. Ist dies nicht der Fall, dann wird unbedingt eine Zusatzversicherung benötigt. Beschädigt die Drohne Autos, Fahrräder oder fügt anderen Menschen Verletzungen zu, so greift die Zusatzversicherung.

Darf mit der Drohne alles fotografiert/gefilmt werden?

Ausspionieren oder heimliche Bilder/Videos anderer Menschen kann zu Problemen führen. Selbst wenn unbewusst ein Video auf Youtube gestellt wird, wo andere Menschen zu erkennen sind. Hat der Drohnenpilot keine Erlaubnis diese Bilder/Videos zu veröffentlichen, so muss bei einer nicht erlaubten Veröffentlichung mit einem Bußgeld gerechnet werden.

Wo darf die Drohne nicht Fliegen?

Auf privaten Grundstücken hat eine Drohne nichts zu suchen. Dass gleiche gilt für das Überfliegen von Menschenmassen und Grundstücken der Polizei, Krankenhaus und Feuerwehr. In der Regel sollte immer um Erlaubnis gefragt werden.

Sichtbarkeit der Drohne?

Eine moderne Flugdrohne kann trotz kurzer Akkulaufzeiten große Entfernungen erreichen. Als Faustregel gilt: Der Pilot einer Drohne muss immer Sichtkontakt zu seinem Fluggerät haben.

Bildquelle: Jörg Brinckheger  / pixelio.de